Die Zylinderblockfertigung stellt hohe Anforderungen an Präzision, Produktivität und Prozessstabilität. Mit der NHX 8000 4. Generation adressiert DMG Mori diese Anforderungen für die Serienproduktion im Mobility-Bereich.
Redaktion FERTIGUNGRedaktionFERTIGUNG
Die neue NHX 8000 4. Generation von DMG Mori vereint Stabilität, Präzision und Zerspanleistung.DMG Mori
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Summary: DMG Mori positioniert die NHX 8000 4. Generation als Horizontalbearbeitungszentrum für die wirtschaftliche Serienfertigung komplexer Fahrzeugkomponenten. Die Maschine kombiniert hohe Zerspanleistung, Präzision und Automatisierungsmöglichkeiten für konventionelle sowie elektrische Antriebskomponenten.
Produktivität, Präzision und Prozessstabilität sind seit
jeher Treiber in der Fertigung von Fahrzeugkomponenten. Ob konventionelle
Verbrennungsmotoren oder hybride und elektrische Antriebskonzepte – Hersteller
und deren Zulieferer müssen komplexe Bauteile mit minimalen Toleranzen und in
reproduzierbarer Qualität wirtschaftlich herstellen.
Eine Schlüsselrolle hat
hierbei die Horizontalbearbeitung, die sich längst als Rückgrat in der
hochautomatisierten Serienproduktion bewährt hat. Viele zentrale Komponenten
aus dem Fahrzeugbau sind prädestiniert für die Bearbeitung auf horizontalen
Maschinenkonzepten: Zylinderblöcke und -köpfe mögen langfristig an Bedeutung
verlieren, sind aber nach wie vor Paradebeispiele für die
Horizontalbearbeitung. In der Elektromobilität stellen die unterschiedlichen
Gehäuse für Motoren oder Leistungselektronik ähnliche Anforderungen an die
Fertigung. Aufgrund des hohen Stellenwerts horizontaler Maschinenkonzepte hat
DMG Mori in dieser Disziplin ein breites Sortiment aufgebaut. Eines der
Highlights in diesem Bereich ist die NHX 8000. In der vierten Generation setzt
sie erneut Maßstäbe hinsichtlich Zerspanleistung, Präzision und
Automatisierbarkeit.
Der wesentliche Vorteil beim horizontalen Fräsen und Bohren
liegt darin, dass Späne ungehindert nach unten fallen und leicht
abtransportiert werden können. Mit Verfahrwegen von 1.400 x 1.200 x 1.350 mm
bietet die NHX 8000 4. Generation ausreichend Platz, um auch große
Zylinderblöcke prozesssicher zu bearbeiten.
Denn gerade bei Aluminium-,
Grauguss- und Vermiculargraphitguss-Komponenten minimiert die horizontale
Ausrichtung der Spindel Späneansammlungen in den tiefen Taschen und Bohrungen
der komplexen Werkstücke. Die prozesssichere Bearbeitung erhöht zudem die
Werkzeugstandzeiten, was ebenso zur Wirtschaftlichkeit beiträgt wie die
mehrseitige Bearbeitung. Sie reduziert Umspannvorgänge und damit auch
Nebenzeiten und erleichtert auch die Bearbeitung von Komponenten mit niedrigen
Lage- und Bezugstoleranzen.
Zylinderblöcke und andere komplexe Mobility-Komponenten aus Grauguss oder Aluminium-Druckguss sind prädestiniert für die Bearbeitung auf Horizontalbearbeitungszentren wie der NHX 8000 4. Generation von DMG Mori.DMG Mori
Zylinderblöcke und -köpfe verfügen beispielsweise
über zahlreiche Bohrungen, Dichtflächen und Gewinde, die auf den
unterschiedlichen Seiten eine hochgenaue Form- und Lagetoleranz zueinander
verlangen. Die Bauweise und die daraus resultierenden konstruktiven Vorteile
verleihen Horizontalbearbeitungszentren deshalb einen strategischen Mehrwert
gegenüber vertikalen Maschinenkonzepten.
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Höchste Maschinensteifigkeit für Schruppen oder Finishing
Horizontalbearbeitungszentren wie die NHX 8000 4. Generation
überzeugen durch ihre enorme Maschinensteifigkeit, wodurch sie hohe
Zerspanvolumina meistern. Dies kommt vor allem der Bearbeitung von großen
Gussteilen mit zahlreichen Planflächen und tiefen Bohrungen zugute.
Gleichzeitig gewährleistet die stabile Bauweise eine präzise Fertigung mit
hoher Wiederholgenauigkeit. So lassen sich auch anspruchsvollste Bohrungen und
Passungen mit konstanter Qualität über große Serien hinweg realisieren. Das
Spindelsortiment der NHX 8000 4. Generation umfasst sowohl Spindeln mit 16.000
min-1 als auch eine powerMASTER Spindel mit einem Drehmoment von 1.413 Nm,
sodass die Maschine ihre Stärken in allen Anwendungsbereichen ausspielen kann.
Produktiver durch Automation auf dem gesamten Shopfloor
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Über ihre konstruktiven Vorteile hinaus erweist sich die NHX
8000 4. Generation als optimale Basis für eine automatisierte Fertigung. In der
Bearbeitung von Zylinderblöcken bieten sich Rundpalettenspeicher oder lineare
Palettenpools (LPP) an. Letztere verketten bis zu acht Maschinen, haben Platz
für maximal 99 Paletten und verfügen über bis zu fünf Rüstplätze, die sowohl
manuell als auch optional automatisiert bedient werden können.
Auch weitere
Prozessschritte lassen sich in einem LPP integrieren, beispielsweise eine
Laserstation, mit der die Bauteile für das weitere Tracking markiert werden.
Vollautomatische Fertigungslösungen ermöglichen es Anwendern, neue Aufträge
hauptzeitparallel vorzubereiten und gleichzeitig die Spindellaufzeiten zu
maximieren. Zusätzlichen Freiraum schaffen bei Bedarf fahrerlose
Transportsysteme wie die AMR-Baureihe von DMG Mori. Sie versorgen die Maschinen
vollautomatisch mit neuen Werkzeugen und übernehmen den Abtransport der Späne.
Ein durchdachter Automationsansatz bewahrt nicht zuletzt die
Flexibilität einer Produktion. Denn die Branche vollzieht seit einigen Jahren
einen Wandel weg von konventionellen Antrieben hin zu hybriden und elektrischen
Fahrzeugtechnologien. In diesem Transformationsprozess kommt es darauf an,
Produktionssysteme so auszulegen, dass sie technologische Veränderungen
abbilden können, ohne an Effizienz einzubüßen. Horizontale Bearbeitungszentren
bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Sie kombinieren Serienproduktivität
mit struktureller Anpassungsfähigkeit. Neue Bauteilgeometrien, geänderte
Spannkonzepte oder modifizierte Stückzahlen lassen sich in bestehende
Systemarchitekturen integrieren, ohne komplette Fertigungslinien neu aufbauen
zu müssen.
Am Beispiel der NHX 8000 4. Generation unterstreicht DMG
Mori seinen Anspruch, das Mobility-Umfeld als ganzheitlicher Lösungsanbieter zu
unterstützen. Der Werkzeugmaschinenhersteller kombiniert das
Horizontalbearbeitungszentrum mit der optimalen Automation und zahlreichen
digitalen Lösungen, die eine durchgängig vernetzte Fertigung mit intelligentem
Monitoring und transparenter Dokumentation ermöglichen. Diese Philosophie
unterstützt eine nachhaltige Transformation und schafft zukunftssichere
Strukturen für eine wettbewerbsfähige Fertigung im Bereich Mobility.
Quelle: DMG Mori, bearbeitet von: Sabine Königl
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FAQ: Zylinderblockfertigung mit der NHX 8000
Warum eignet sich die NHX 8000 für die Zylinderblockfertigung? Das Horizontalbearbeitungszentrum kombiniert freien Spänefall, Mehrseitenbearbeitung, hohe Steifigkeit und Automatisierungsmöglichkeiten.
Welche Bauteile profitieren von der Zylinderblockfertigung auf horizontalen Maschinen? Zylinderblöcke, Zylinderköpfe sowie Gehäuse für Elektromotoren und Leistungselektronik.
Welche Automatisierung unterstützt die Zylinderblockfertigung? Rundpalettenspeicher, lineare Palettenpools, Laserstationen und AMR-Systeme können in die Fertigung integriert werden.
Welche Spindeloptionen bietet die NHX 8000 für die Zylinderblockfertigung? Zur Auswahl stehen Spindeln mit bis zu 16.000 min-1 sowie eine powerMASTER-Spindel mit 1.413 Nm Drehmoment.
Warum ist die Zylinderblockfertigung für die Transformation der Mobilität relevant? Flexible Produktionssysteme erleichtern die Anpassung an neue Bauteilgeometrien und veränderte Anforderungen verschiedener Antriebskonzepte.