Die Cincom MC20 ist keine Maschine von der Stange. - Bild: Citizen

Die Cincom MC20 von der Citizen Machinery Europe ist keine Maschine von der Stange, sondern wird exakt auf das herzustellende Teil beziehungsweise die Teilefamilie hin konfiguriert. Dabei setzt sie konsequent auf Simultanbearbeitung. - Bild: Citizen

Die Ressourcen zu schonen ist ein Anliegen, das besonders in der industriellen Produktion hohen Stellenwert hat. Nicht nur, dass es ein Gewinn für die Umwelt ist – auch in Sachen Effizienz zahlen sich entsprechende Maßnahmen schnell aus. Und so werden zunehmend auch vorgefertigte Kaltschmiedeteile statt Stangenmaterial weiterbearbeitet, was sowohl Späne als auch Materialkosten einspart. Doch dazu braucht es auch neue Maschinen, die das können.

Aus diesem Grund hat Citizen die mittlerweile dritte Generation der Cincom MC20 entwickelt. Dazu Sascha Gersmann, Leiter Marketing und Großkundenbetreuer bei der Citizen Machinery Europe in Esslingen: „Neben der Fertigung von der Stange erlaubt diese Drehmaschine vor allem die schnelle, wirtschaftliche und platzsparende Produktion von Kaltschmiedeteilen. Um dort zu brillieren, lässt sie sich passgenau auf die zu fertigenden Teile hin konfigurieren – womit sie zum Chamäleon unter den Drehmaschinen wird!“

Auf einen Blick: Cincom MC20

Die Cincom MC20 ist keine Maschine von der Stange, entsprechend wird sie auch exakt auf das herzustellende Teil beziehungsweise die Teilefamilie hin konfiguriert. Dazu schauen sich die Citizen-Ingenieure die technischen Zeichnungen der Werkstücke an und schlagen eine passende MC20-Konfiguration vor.

Ausgestattet ist die Cincom MC20 entweder mit drei exakt gleich aufgebauten, unabhängigen Spindelmodulen (Typ 3), von denen zwei nebeneinander positioniert sind und das dritte auf der gegenüberliegenden Seite. Oder sie ist als Typ 4 sogar mit vier Spindelmodulen erhältlich – für ein weiteres Plus an Flexibilität und Tempo. Unabhängig von der Ausstattungsvariante ist die Drehmaschine mit einer Breite von 3,12 Meter und einer Tiefe von 1,23 Meter nicht größer als andere Automaten mit nur einer Spindel. Den Anwender freut es, hat er doch so enorm viel Platz in der Produktionshalle eingespart.

Damit ist der Einspargedanke aber noch lange nicht abgeschlossen. Denn verglichen mit herkömmlichen Maschinen wird vor allem die Bearbeitungszeit deutlich verkürzt, womit sich gleichzeitig die Kosten für den Nutzer reduzieren: Drehen beispielsweise zwei herkömmliche Maschinen nacheinander ein Werkstück mit einer Bearbeitungszeit von jeweils 30 Sekunden, wird dieses Bauteil innerhalb von 60 Sekunden gefertigt. „Anders bei der der MC20: Bei ihr können sich die drei Module den kompletten Bearbeitungsvorgang mit je 20 Sekunden pro Spindel aufteilen. Und schon kommt man auf eine Zykluszeit von lediglich 20 Sekunden, also drei Teile in 60 Sekunden!“, erklärt Marc Flattich, Anwendungstechniker bei der Citizen Machinery Europe.

Drehen zwei Maschinen einer Produktionslinie mit unterschiedlichen Bearbeitungszeiten, zum Beispiel die erste mit 40 Sekunden und die zweite mit 20 Sekunden, steht die zweite Spindel bei jedem Werkstück unweigerlich 20 Sekunden lang still.

Solch ein Szenario vermeidet die Cincom MC20, indem sie kurzerhand zwei Module mit einer Bearbeitungszeit von jeweils 40 Sekunden und eines mit einem 20-Sekunden-Zyklus laufen lässt. Flattich: „Während die getrennten Maschinen in 40 Sekunden ein Teil produzieren, fertigt die MC20 in der gleichen Zeit zwei Teile.“

Auch im umgekehrten Fall – wenn bei einem Werkstück ein schneller Prozess einem langsamen vorausgeht – ist die MC20 wesentlich produktiver. Eine Maschine mit 20 Sekunden Bearbeitungszeit und eine darauffolgende mit 40 Sekunden stellen ebenfalls in 40 Sekunden ein Teil her. Dagegen leistet die MC20 mit einem schnellen Modul, das zwei langsame bedient, wieder das Doppelte. „Die Module greifen während des Prozesses reibungslos ineinander über, sodass es zu keinen Stillstandzeiten mehr kommen kann“, erläutert Gersmann.

Citizen Machinery Europe GmbH

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