| von Jürgen Gutmayr
Aktualisiert am: 02. Okt. 2019

Der Maschinen-Check ist zu einer festen Größe im Fachmagazin fertigung geworden.

Über 80 Mal ist unser freier Mitarbeiter und Profi-Checker Edwin Neugebauer in den vergangenen Jahren unterwegs gewesen und hat zahlreiche Maschinen akribisch unter die Lupe genommen. Letztendlich fließen seine ermittelten Daten in die Nutzwerttabelle ein und geben dem Leser ein sehr detailliertes Bild von der untersuchten Maschine. Immer unter dem Aspekt, im Sinne eines Benchmarks gleichartige Werkzeugmaschinen zu bewerten sowie in die Unternehmen hineinzuleuchten und die Softfacts wie Service und vorhandene TCO-Strategien abzufragen. Im Idealfall ist der fertigung-Maschinen-Check ein wichtiges Tool für Investitionen der Anwender.

Viele Kilometer Auto- und Bahnfahrt, viele und lange Gespräche vor Ort und ein paar durchgeschwitzte Hemden: Unser Maschinen-Check-Autor Edwin Neugebauer recherchiert immer sehr akribisch und ist deshalb viel unterwegs. Einen ungefähren Eindruck vom Aufwand, der hinter jedem Artikel steckt, gibt die folgende kleine Tabelle – erfasst für den Maschinen-Check bei DMG Mori in Pfronten. vg

Zahlen+Fakten

Der Maschinen-Check in Zahlen
Erstellen der Nutzwertanalyse-Tabelle (Grundlage für den Maschinen-Check) nur für die DMU 65 monoBlock: 2 Stunden
Anpassung der Nutzwertanalyse-Tabelle an den jeweiligen Hersteller/Technologie 1 Stunde
Erste Kontaktaufnahme mit DMG Mori AMB 2018
Maschinencheck 27.Juni 2019
Erscheinungstermin Printausgabe 08. August 2019
Abstimmungsgespräche mit Unternehmen im Vorfeld 1 Stunde
E-Mails an Unternehmen, um Termin auszumachen 10 Stück
Gespräch vor Ort 3,5 Stunden (Alleinstellungsmerkmale finden; Maschine konstruktiv beleuchten; Gespräch mit Entwicklern, Bereichsleitung Service)
Kontrollierte Maschinenbauteile (Stück) Bezogen auf Checkliste: 10 bis 15 (alle Hauptbaugruppen und deren Unterbaugruppen)
vollgeschriebene Blätter während des Gesprächs (handschriftlich) 3,5
Durchgeschwitzte Hemden keins
Getrunkene Tassen Kaffee, Espresso, Wasser während des Interviews 1 Flasche Wasser
Gefahrene Kilometer rund 516
Zeitaufwand Interview insgesamt 8 Stunden
Auswertung der Tabellen und Checklisten; Nutzwerte errechnet 2 Stunden
Beschaffung von Unterlagen, Bildern und so weiter In diesem Fall sehr einfach, da Stine Meyer, Marketing DMG-Mori, alles perfekt vorbereitet hat und zusätzlich exzellentes Bildmaterial lieferte (ansonsten kann dieser Prozess durchaus sehr aufwendig sein)
Schreiben des Artikels 8 Stunden
vollgeschriebene Blätter (PC) 3 (8000 Anschläge)
Nachhaken, um an fehlende Unterlagen/Freigabe zu kommen 2 Stunden (hat in anderen Fällen auch schon 2 Wochen gedauert)
Getrunkene Tassen Kaffee, Espresso, Wasser während des Artikelschreibens 1 Flasche Wasser
Gespräche mit Chefredaktion 3 Telefonate
In der Redaktion: Redigieren des Artikels 1 Stunde
In der Redaktion: Layout des Artikels 2 Stunden
Spaßfaktor Hier: 100 Prozent (in Abhängigkeit von der "guten Vorbereitung" beim Hersteller kann dieser Wert durchaus auf 50 Prozent abfallen)
Frustfaktor Hier: 0 Prozent (in Abhängigkeit von der "guten Vorbereitung" beim Hersteller kann dieser Wert durchaus auf 50 Prozent ansteigen)
Zufriedenheit mit fertigen Artikeln 100 Prozent